Norwood-Skala: Das Haarausfall-Schema nach Hamilton und Norwood


Beim Blick in den Spiegel beäugst du regelmäßig dein dünner werdendes Haar? Gerade für junge Männer ist das häufig ein unangenehmes Thema. Aber du bist nicht allein. Denn fast jeder Dritte der 30-Jährigen hat bereits eine Halbglatze. Eine der häufigsten Ursachen ist der genetisch bedingte Haarausfall, der nach einem ganz typischen Muster verläuft. Am sogenannten Hamilton-Norwood-Schema kannst du erkennen, welche Form von Haarausfall auf dich zutrifft. Erfahre hier mehr!

Was genau ist die Norwood-Skala nach Hamilton und Norwood?

Dr. James Hamilton hat bereits in den 50er-Jahren begonnen, das Schema über die verschiedenen Phasen des erblich bedingten Haarausfalls anzulegen. In den 70er-Jahren wurde die Skala von Dr. O‘ Tar Norwood präzisiert. Zusammen ermittelten sie aus umfangreichen Studien und Untersuchungsgruppen das Hamilton-Norwood-Schema. Die Skala unterteilt den genetisch bedingten Haarausfall bei Männern in sieben unterschiedliche Stadien. Demnach beginnt der typische Verlauf an den Schläfen und der Stirn, geht dann weiter über den oberen Hinterkopf, bis der gesamte Schädel kahl ist. Bei den meisten bleibt der Haarkranz, der sich oberhalb der Ohren über den gesamten Hinterkopf zieht, erhalten.

Norwood-Skala: Die 7 Phasen des erblich bedingten Haarausfalls

 

  1. Typ I: Der Haaransatz ist gar nicht bis kaum zurückgewichen, es treten höchstens kleine Geheimratsecken auf.

  2. Typ II: Es bilden sich Geheimratsecken aus. Denk dir eine imaginäre Linie, die über den Kopf bis circa zwei Zentimetern vor den Ohren verläuft. Die Geheimratsecken bei Typ II hören noch vor diesen Linien auf. Möglicherweise ist der vordere Haaransatz schon etwas dünner.

  3. Typ III: Die Geheimratsecken sind nun deutlich ausgeprägt und reichen über die gedachte Verbindungslinie, auch die vordere Haarpartie kann sich hier bereits zurückbilden. In diesem Stadium wird das erste Mal von beginnender Kahlheit gesprochen.

  4. Typ IV: Im Scheitelbereich kommt es zu weiterem Haarverlust. Zudem überschreitet der frontale Haarverlust das Stadium III, sodass die beiden Zonen durch ein „Haarband“ voneinander getrennt werden.

  5. Typ V: Es entsteht ein sogenannter Haarkranz und das Haarband besteht nur noch aus vereinzelten Haaren. Das Haar an der Schläfe und dem Hinterkopf ist wie ein Hufeisen geformt.

  6. Typ VI: Der Haarverlust an den Seiten ist weiter fortgeschritten und das Haarband ist fast nicht mehr vorhanden. Zudem geht der Haarverlust an Stirn und Scheitel ineinander über.

  7. Typ VII: Am Hinterkopf ist noch ein schmales Haarband verlieben, dessen Haarwuchs eher dünn und fein ist.

Neben den sieben Stadien hat Norwood die Skala noch in die A- und V-Variante unterteilt. Dabei verläuft der Haarausfall bei der A-Variante geradlinig frontal und bei der V-Variante zusätzlich noch das Haar im Bereich des oberen Hinterkopfes.


Hamilton-Norwood-Skala hilfreich für Haartransplantation


Wozu genau dient aber die Norwood-Skala? Außer der Einordnung wie weit dein Haarausfall bereits fortgeschritten ist, kann das Hamilton-Norwood-Schema als Grundlage für eine Haarimplantation dienen. Jeder hat eine andere Vorstellung von einem zufriedenstellenden Ergebnis, ob nun dichtes Deckhaar oder weniger ausgeprägte Geheimratsecken. Je nachdem, in welchem Stadium du dich laut Norwood-Skala befindest, können Transplantations-Expert:innen dann einschätzen, wie viele Transplantate sie verpflanzen müssen.


Haarverlust vorbeugen mit M:ID


Du kannst Haarausfall leider nicht komplett verhindern, aber du hast die Möglichkeit, ihn mit der richtigen Pflege und gutem Styling hinauszögern. Auch kannst du damit frühzeitigem Haarausfall vorbeugen. Solltest du noch in Stadium I oder II der Norwood-Skala sein, ist es höchste Zeit, deine Haarpflege anzupassen. Die M:ID Anti-Haarausfall Pflege mit Shampoo, Tonic und der HAAR+ Nahrungsergänzung kann deinen genetisch bedingten Haarausfall bereits nach sechs Wochen reduzieren. Die enthaltenen Nährstoffe können die Haaralterung verlangsamen und die Haardichte erhöhen, da sie die Haarstruktur stärken und das Haarwachstum an der Wurzel anregen. Dafür solltest du Shampoo und Tonic regelmäßig anwenden. 

  • Das Anti-Haarausfall-Shampoo verteilst du im feuchten Haar, massierst es gründlich ein und lässt es kurz einwirken, bevor du es gründlich wieder ausspülst. 

  • Nach der Haarwäsche trägst du dann das Tonic scheitelweise auf deine Kopfhaut auf und massierst es mit kreisenden Bewegungen ein. Das Anti-Haarausfall-Tonic musst du übrigens nicht ausspülen und circa zwei bis drei Mal wöchentlich anwenden. 

Das Nahrungsergänzungsmittel HAAR+ nimmst du einmal täglich vor dem Essen ein.